Gestern Abend bIn ich in Quito gelandet und die Stadt hat mich zunächst mit einer Rauchwolke empfangen. Es herrschen schlimme Waldbrände, die bis in die Randbezirke vordringen. Der Klimawandel begegnet mir auf meiner Reise immer öfter. Waldbrände in Kanada, Dürre und Wasserrationierung in Bogota und auch hier in Quito wird dringend zum Wasser sparen aufgerufen. Aus Deutschland und Österreich höre ich von Hochwasser….ziemlich beängstigend. So langsam bekomme ich ein schlechtes CO2 Gewissen, bei all meiner Fliegerei. Insgesamt habe ich grade ein kleines „Zwischentief“. Die Zeit mit Marion habe ich sehr genossen und jetzt beginnen die „letzten Male“. Der letzte Besuch einer Freundin auf meiner Reise, die letzten Tage alleine Reisen, bald bricht der letzte Monat an….und dann erwartet mich zu Hause ein leeres Haus. Alle Kinder flügge und selbst die Katze ist ausgezogen. Und wie schaffe ich es wieder in den Job und den Alltag ? Puh, vielleicht ist das die Höhe die eine besondere Form der Höhenkrankheit bei mir auslöst. Dabei beginnt jetzt eigentlich der Teil der Reise, auf den ich mich am meisten gefreut habe. Der Blick auf Quito bei Nacht war sensationell und gleich mach ich mich auf den Weg in die Altstadt. Samstag habe ich eine Stadtrundfahrt gebucht und dann geht es schon auf die Galapagosinseln. Also Wirklich kein Grund zum Trübsal blasen😅
*****update***der Blues ist weg, die Stadt ist der Mega Wahnsinn und ich hab eine Karte fürs Jazz Festival ergattert! Fantastisch 🤩